Remis für ersatzgeschwächte H2

Mit großen Personalsorgen reiste die H2 am Samstag nach Weißenhorn. Aufgrund zahlreicher Verletzungen in den vergangenen Spielen musste die HSG mit nur einem etatmäßigen Auswechselspieler und dem zum Feldspieler umfunktionierten Torhüter Daniel Huber antreten. Unter normalen Umständen wäre die HSG als klarer Favorit in die Partie gegangen, unter den gegeben Vorausetzungen sah man sich aber eher in der Außenseiterrolle. So war der HSG in den ersten Spielminuten auch stark die Nervosität und fehlende Eingespieltheit in der ungewohnten Formation anzumerken. Mit vielen selbstverschuldeten Ballverlusten ließen die Weiß-Blauen die Gastgeber direkt mit drei Toren in Führung gehen. Doch ließen sich unsere Herren davon nicht verunsichern sondern fanden dann doch schnell in die Spur. Vor allen die Defensive überzeugte gegen die starke linke Angriffseite der Weißenhorner. Ab der 20. Minute riss die HSG dann das Spiel klar an sich, lag bis zur Pause selbst mit drei Toren in Front. Im zweiten Durchgang geriet die HSG-Offensive jedoch erneut ins Straucheln. Der Vorsprung war nach knappen 10 Minuten wieder verspielt und man lag erneut zurück. Doch auch diese Schwächephase überwand die HSG, stellte schnell den alten Vorsprung wieder her. Es entwickelte sich ein Nervenkrimi in den letzten Spielminuten. Der HSG waren die fehlenden Wechselmöglichkeiten zusehens anzumerken. Sie taten sich immer schwerer zum Torerfolg zu kommen. Knapp eine Minute vor Schluss erzielten sie Gastgeber den Ausgleichstreffer. In der Folge vergaben beide Mannschaften noch die Möglichkeit auf den Siegtreffer. Das 29:29 Unentschieden geht angesichts der Voraussetzungen und des Spielverlaufs in Ordnung. Dennoch bleibt bei der HSG der Beigeschmack, dass „mehr möglich gewesen wäre“. Für die HSG ist es nicht nur der erste Punktverlust gegen den TSV Weißenhorn überhaupt, sondern auch das zweite sieglose Spiel in Folge. In den nun anstehenden drei spielfreien Wochen kann die HSG auf die Rückkehr zweier Verletzen hoffen. Dannach geht es in das Derby gegen Wertingen 2.

Spielfilm: 5:2, 10:8, 13:16; 18:20, 23:22, 29:29
Spieler: Stropek Kev., Kling; Fisel (1), Huber (2), Wendland F. (11), Gumpp (1), Renzer (9/5), Kinzler (1), Schreitt (4), Stropek Kai

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