Nachbericht: Damen 1 gegen TSG Augsburg II

(AM) Die erste Halbzeit der HSG gegen die TSG Augsburg II war ein Spiel auf gleichem Niveau, wenn nicht sogar mit Tendenz für uns. Insgesamt hatte die Heimmannschaft viele gute Chancen, scheiterte aber zu oft am Siebenmeterpunkt oder abgepfiffenen Toren. Mit einer besseren Trefferquote hätte man bereits auf 5 Tore wegziehen können.
Das Spiel der Augsburger konnte relativ schnell analysiert werden. Aus der Distanz drohte wenig Gefahr. Die Hauptwaffe stellte das Stoßen auf die Abwehr, eine Wurffinte und das anschließende Anspiel auf den wendigen Kreis dar. Die Aufgabe der HSG-Defensive war also klar: nicht zu weit heraustreten und auf Kreisanspiele und eins gegen eins Aktionen gefasst sein. Da dies ganz gut gelang, endete die erste Halbzeit mit nur einem Tor Differenz.
In der Halbzeitpause war man positiv gestimmt die zweite Hälfte für sich entscheiden zu können und somit an die lang ersehnten zwei Punkte zu kommen. Leider versemmelte man den Beginn der zweiten Halbzeit komplett und machte den Gegner durch ein geradezu paralysiertes Auftreten stärker als er eigentlich war. 7 Tore der Gäste in Folge ließen unsere Spielerinnen nur noch den Kopf schütteln. Was auch immer der Grund für dieses 10-minütige Einknicken in jedem einzelnen Spiel ist, für die Moral der Mannschaft und natürlich die Ergebnisse ist es alles andere als förderlich. Konstanz über 60 Minuten – leider bis jetzt ein Fremdwort für unsere Damen.
In der Schlussphase konnte vor allem Anja Selzle neben Jessica Dürk leichte Schadensbegrenzung betreiben, letztendlich blieb aber trotzdem ein Spielstand von 14:20 Toren auf der Anzeige stehen.

Spielfilm: 2:2, 4:6, 7:8; 7:12, 8:15, 12:18, 14:20
HSG 1 – Damen: Bruno, Harvey; Bräu, Menner, Lohner, Baur (1), Pappe, Dürk Je. (6), Dürk Ja., Lovrekovic (1), Koch, Selzle (5/1), Urban, Kling (1)

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