Spielbericht Damen 1: HSG Lauingen-Wittislingen – TSV Aichach II

(AM) Unnötige Auftaktniederlage. Der Start in eine neue Saison ist immer eine spannende Angelegenheit. Man hat eine monatelange Vorbereitung absolviert, hierbei an Technik, Kraft, Ausdauer und Teamgeist gearbeitet. Letztlich zeigt jedoch erst der direkte Vergleich mit den Ligengegnern wo genau man steht. Nach dem sehr schwierigen letzten Jahr, hat unsere neu formierte D1 einige Vorbereitungsspiele gegen höherklassige Teams durchlaufen und dabei viel Potenzial gezeigt. Doch wer diese Truppe schon eine Weile begleitet, hat bereits mitbekommen, dass es hier nicht zwingend am Können, sondern an mangelnder Konstanz hapert. Dieses “Markenzeichen” hat sich heute leider auch nicht abschütteln lassen. Story of our life.
In der ersten Halbzeit zeigte man sich trotz verschlafener Anfangsphase dem Gegner ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. Die Abwehr stand gut, man war sowohl zahlenmäßig als auch körperlich im Vorteil. Trotzdem wurden zu viele Bälle nicht im Tor untergebracht, der Angriff brach uns wieder einmal das Genick. Glück für uns, dass es dem Gegner im Punkt Chancenverwertung ähnlich ging. Der Aichacher Rückraum zeigte wenig Wurfkraft und auch die wenigen Anspiele an den Kreis wurden von der HSG-Defensive abgefangen. Einzig die Außenspielerinnen konnten am Anfang einnetzen. Zum Pfiff zeigte die Hallenuhr einen mageren Spielstand von 7:5 an.
Die Kabinenansprache handelte hauptsächlich davon, dass man schon längst zehn Tore vorne sein und dieses Ziel in der zweiten Hälfte doch bitte ins Auge fassen sollte.
Mit entschlossener Mine bewegte sich die Truppe aufs Spielfeld – und ballerte ohne wirkliche Bedrängnis Ball um Ball ins Aus. Die Gäste aus Aichach, welche inzwischen Verstärkung auf der Bank bekommen hatten – nahmen dieses verfrühte Weihnachtsgeschenk dankend an und verwandelten den Rückstand in eines Vorsprung. Die HSG 1 hielt noch eine Weile dagegen, konnte die Partie allerdings nicht mehr zu ihren Gunsten drehen.
Was auch immer sich nach der Halbzeitpause in den Köpfen unserer Damen festsetzt – es ist nicht sehr hilfreich und sollte schleunigst eliminiert werden.

Spielfilm: 1:3, 5:5, 7:5; 9:9, 12:12, 12:16, 13:19
HSG 1-Damen: Bruno, Linder; Pappe, Menner (1), Lohner, Baur, Sand (5), Lovrekovic, Hirschbolz (3), Schmied, Urban (1), Kling (1/1 Siebenmeter), Weber (2)

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