Keinen Sieger gab es am Sonntagnachmittag beim „HSG-Duell“ zwischen den beiden Spielgemeinschaften aus Donauwörth/Bäumenheim und Lauingen/Wittislingen. Beim ersten Aufeinandertreffen unserer Herren 2 mit der zweiten Mannschaft der neugegründeten „HSG Nordschwaben“ war von Anfang an eine enge Partie zu erwarten: die VSC Donauwörth war – neben Aufsteiger Ichenhausen – die einzige Mannschaft gegen die die „HSG L-W“ im Vorjahr eine Niederlage einstecken musste. Es entwickelte sich auch ein entsprechend ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften wechselten sich immer wieder in der Führung ab. Auf Treffern der einen Mannschaft folgte meist prompt die Antwort der Gegenseite. Mitte der ersten Hälfte fehlte dann beiden Mannschaften die Zielgenauigkeit im Angriff, sodass über sieben Minuten auf beiden Seiten nur ein Treffer viel. Die Gäste aus Lauingen und Wittislingen stellten als erste ihr Visier wieder richtig ein und erspielten sich so eine zwei Tore Führung zur Pause. Diese egalisierten die Gastgeber nach Wiederanpfiff in Überzahl jedoch direkt wieder. Angeführt von Tim Dreher (13 Tore) setzten sich in der Folge sogar selbst mit zwei Toren ab. Doch die Donautaler wussten ihrerseits eine Antwort darauf: sie hielten defensiv die Gäste über vier Minuten ohne Treffer und gingen dadurch erneut in Führung. Die Partie schien sich auf eine packende Schlussphase zuzuspitzen, bis sich die Gäste über Niklas Wendland (13 Tore) zwei Minten vor dem Ende erstmals mit drei Treffern absetzen konnten. Der Sieg für die HSG Lauingen-Wittislingen schien bereits greifbar. Doch ein erneuter Treffer von Tim Dreher, ein leichter Ballverlust, ein strittiger Pfiff zum technischen Fehler sorgten für den späten Ausgleich der Gastgeber. Mit nur noch 12 Sekunden auf der Uhr hatten die Gäste zwar nochmals die Chance zum „Luckypunch“ in der Schlusssekunde, konnten den Ball aber nicht mehr im Tor unterbringen. Am Ende steht ein für die HSG Lauingen-Wittislingen aufgrund der Schlussphase bitteres, aber dem Spielverlauf gerechets 29:29 Unentschieden zu Buche. „Wir dürfen das Spiel nie im Leben noch aus der Handgeben. Aber wir dürfen jetzt nicht alles schwarz sehen: wir haben uns trotz zwischenzeitlichem Rückstand gegen einen guten Gegner wieder zurückgekämpft.“, zog Coach Eric Mair direkt nach dem Spiel in der Kabine ein geschmischtes Fazit. Nach den überzeugenden beiden Auftaktsiegen ist die Punkteteilung ein kleiner Rückschlag für unsere „Zweite“. Nun bleiben zwei Wochen zur Aufarbeitung ehe beiom VfL Leipheim dann wieder ein Sieg verbucht werden soll.
Spielfilm: 6:6, 11:11, 12:14; 19:17, 25:24, 29:29
Spieler: Daumann, Kling; Renzer (5/2), Baur (2), Müller, Gumpp, Mair (3), Stropek, Joekel (5), Bizzarro (1), Wendland (13), Hillenbrand



