Mit einem hart erkämpften Arbeitssieg kehren unsere Herren 2 aus Leipheim zurück. Beim Tabellensechsten der Vorsaison sollte der verschenkte Sieg gegen die HSG Nordschwaben vergessen gemacht und der dritte Sieg im vierten Spiel eingefahren werden. Doch das Spiel startete zunächst auf beiden Seiten sehr fahrig. Vor allem die HSG schaffte es nicht ihre gewohnte Offensivstärke aufs Parkett zu bringen. Dennoch schaffte sie es nach der nervösen Anfangsphase sich zunächst mit zwei Toren abzusetzen. Diese Führung hatte jedoch nicht lange Bestand, denn die Gastgeber verfügten mit Moritz Mayer über einen bestens aufgelegten Schlussmann, der immer wieder die Abschlüsse der HSG entschärfte. Defensiv machte sich bei der Spielgemeinschaft auch das Fehlen mehrerer Stammkräfte und die dadurch fehlende Abstimmung im Abwehrverbund bemerkbar. Das führte dazu, dass die Leipheimer nach 20 Minuten selbst das erste Mal in Führung gehen konnten. In der Folge hielt HSG-Keeper Marius Kling sein Team im Spiel und ermöglichten mit mehreren Paraden den 15:15 Halbzeitstand. Sichtlich unzufrieden mit der eigenen Leistung ging die HSG in die Kabine. Im zweiten Durchgang sollte mit mehr Tempospiel und einer besseren Chancenverwertung das Blatt die spielerische Überlegenheit auch auf die Anzeigtafel gebracht werden. Das gelang auch prompt: Felix Wendland (12 Tore) verwertete mehrere Gegenstöße zu einfachen Toren und brachte die HSG mitte der zweiten Hälfte erstmals mit vier Toren in Front. Das Spiel begann auf eine auf dem Feld wie von den Rängen hitzige Schlussphase zuzulaufen. Für die HSG zählte aber nur, die verdiente aber hart erkämpfte Führung – anders als zuletzt in Donauwörth – über die Zeit zu bringen. Daher ließ man sich nicht auf die Sticherleien auf und abseits des Felds ein und brachte das spielt ruhig und routiniert zu Ende. Durch den 32:36 Arbeitssieg bleiben die Lauinger und Wittislinger ungeschlagen und stehen mit 5:1 Punkten weiterhin an der Tabellenspitze. „Das war heute ein hartes Stück Arbeit obwohl wir die Besseren waren. Wir haben uns das erkämpft und so den Sieg verdient. Auf so eine mentale Leistung kann man auch Stolz sein“, zog Felix Wendland direkt nach Abpfiff das Fazit im Mannschaftskreis. Für die Herren 2 steht nun eine dreiwöchige Spielpause ehe man dann den TSV Niederraunau 3 empfängt.
Spielfilm: 3:5, 12:11, 15:15; 20:22, 22:26, 32:36
Spieler: Hohdorfer, Kling; F. Wendland (12), Renzer (5/4), Baur (3), Müller, Gumpp (1), Joekel (8), Mair, Hitzler, Isbilen (1), N. Wendland (6)


