Spielbericht: Schwabmünchen II – HSG

(AM) Kein Spiel für schwache Nerven! Am vergangenen Sonntag erkämpften sich unsere Damen 1 gegen Schwabmünchen II ihre nächsten Punkte und festigen somit ihren zweiten Tabellenplatz.

Die Hauptzielsetzung in der Kabinenansprache lautete schnell und gut in die Partie zu finden und sich anschließend so früh wie möglich absetzen zu können. Leider konnte diese Vorgabe nicht ganz erfüllt werden, da die HSG-Offensive zwar grundsätzlich sehr gut agierte, sich aber durch vermehrt auftretende technische Fehler immer wieder selbst einen Strich durch die Rechnung machte. Dies resultierte in mehreren Tempogegenstößen der Gegner. Auch in der Abwehr der Gastmannschaft zeigten sich Schwächen. Die sonst so kompakt stehende und schnell verschiebende 6:0 der HSG verhielt sich insgesamt zu passiv, weshalb die schnell durchstoßenden Schwabmünchnerinnen immer wieder Lücken fanden. Der Spielstand blieb also spannend, mal führte das eine, mal das andere Team. So setzten sich beispielsweise die Gegner um die 20. Minute herum leicht ab, wurden ihrerseits jedoch wieder durch einen Lauf der HSG eingeholt und sogar übertrumpft. Ein erfolgreicher, direkt ausgeführter Freiwurf von Bianca Wagner zum Halbzeitpfiff gab der Mannschaftsmoral jedoch nochmals einen ordentlichen Schub nach vorne, den es bis zum Wiederanpfiff zu bewahren galt.

Gesamtheitlich betrachtet zeigte die HSG während den zweiten 30 Minuten den besseren Handball. Die Defensive verdichtete schneller, packte früher und konsequenter zu, sodass die Gegner nur mit sehr viel Mühe zum Tor durchdringen konnten. Durch weitere technische Fehler blieb der Vorsprung jedoch immer nur auf zwei bis drei Tore beschränkt, was als Entspannungspolster definitiv nicht ausreichte. In der letzten Minute landeten die Schwabmünchnerinnen schließlich noch den Ausgleichstreffer, welcher die Stimmung auf der Platte überkochen ließ. Die HSG befand sich in Ballbesitz und hatte noch 15 Sekunden zur Verfügung, um die Partie für sich zu entscheiden. Die Auszeit des Trainergespanns Kinzler/Kling unterbrach die aufkommende Spannung für kurze Zeit und enthielt die klare Botschaft: ruhig bleiben, klug sein, das Tor machen und siegen. Leichter gesagt als getan, doch unsere Damen behielten die Nerven. Der angesagte Spielzug wurde geduldig durchgezogen, der finale Pass an Luci Bahlmann gelang und wurde schließlich souverän im Tor versenkt. Was für ein Spiel, was für ein Sieg!

Spielfilm: 2:3, 6:8, 11:14; 13:15, 16:19, 19:19, 21:22
HSG-Damen 1: Stoldt; Pappe (2), Kurtz, Menner (1), Sand, Bahlman (5), Wagner (5), Reinelt, Schmied (3), Urban, Kling (4/1 Siebenmeter), Selzle (2/ 1 Siebenmeter)

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